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Non-Hodgkin-Lymphome > Behandlung > Chemotherapie > Konventionell
  Konventionelle Chemotherapie
 
 
Die herkömmliche (konventionelle) Chemotherapie verfolgt das Ziel, möglichst viele entartete Krebszellen auszuschalten, gleichzeitig aber gesunde Zellen zu schonen. Sie wird mit einzelnen Medikamenten als Allein-Chemotherapie oder mit mehreren Substanzen gleichzeitig als Kombinations-Chemotherapie durchgeführt.

 i  Chemotherapie

Nutzen und Risiken individuell abwägen

Chemotherapeutika sind Medikamente, die auf alle Zellen, wirken, die sich schnell teilen, nicht nur auf Krebszellen. Da sie über das Blut in den Körper gelangen, verteilen sie sich auf alle Gewebe und schädigen deshalb auch gesunde Zellen, beispielsweise im Knochenmark, in den Haarwurzeln oder auch in Schleimhäuten. Erhöhte Infektanfälligkeit, Haarausfall, Durchfälle, Übelkeit und Schleimhautentzündungen können die Folge der Behandlung sein. Der Einsatz von Zytostatika ist deshalb immer ein Risiko, das individuell mit dem zu erwartenden Nutzen der Behandlung abgewogen werden muss.

Das Risiko ist nicht nur abhängig von Art und Dosis der verabreichten Medikamente, sondern auch davon, wie fit und belastbar der Patient ist. Wer beispielsweise zusätzlich unter einer Herzschwäche leidet, für den sind Zytostatika aus der Stoffklasse der Anthrazykline nicht geeignet, weil sie den Herzmuskel schädigen können.

In aller Regel läuft die Chemotherapie als wiederholte Behandlung ab. Behandlungsphasen und -pausen wechseln in einem Zyklus von z. B. drei bis vier Wochen. Wie oft die Behandlungen wiederholt werden müssen, ist abhängig von den eingesetzten Medikamenten sowie der Art und dem Ausbreitungsstadium des malignen Lymphoms.

 

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