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Mantelzell-Lymphom > Verlauf
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Ausgehend von einer geschädigten B-Vorläuferzelle der Mantelzone eines Lymphfollikels vermehren sich funktionslose Zellen des Mantelzell-Lymphoms. Ihre unkontrollierte Vermehrung führt zunächst zu einem dauerhaften Anschwellen der Lymphknoten. In diesem frühen Stadium (I oder II nach Ann-Arbor) werden allerdings die wenigsten Mantelzell-Lymphome erkannt.

Bei etwa neun von zehn Patienten breitet sich das Mantelzell-Lymphom außerhalb von Lymphknoten aus (extranodal). Besonders häufig dringen Zellen des Mantelzell-Lymphoms ins Knochenmark, die Leber und den Magen-Darm-Trakt ein.

Die Mehrzahl der Mantelzell-Lymphome wird im Stadium III bis IV nach Ann Arbor diagnostiziert. Da es sich um ein sehr aggressives Non-Hodgkin-Lymphom handelt, beginnt die Behandlung des Mantelzell-Lymphoms im Allgemeinen umgehend nach der Feststellung. Im Stadium I und II kann die Krankheit möglicherweise durch eine Strahlentherapie geheilt werden, in Stadium III und IV nach Ann Arbor lässt sich der Krankheitsprozess verlangsamen.

Heilungschancen

Jeder Patient möchte wissen, wie viel Lebenszeit ihm voraussichtlich nach der Entdeckung seiner Erkrankung noch bleibt. Die individuellen Unterschiede sind auch bei gleichen Krankheitsstadien sehr groß, denn die Lebenserwartung hängt nicht nur von der Krankheit selbst, sondern auch vom Alter des Patienten, seinen gegebenenfalls weiteren Erkrankungen und seiner seelischen Verfassung ab. Das ist auch der Grund, warum der einzelne Patient aus großen Untersuchungen zur Lebenserwartung keine direkten Rückschlüsse auf seine individuelle Situation ziehen kann. Die Ergebnisse der Untersuchungen seien hier trotzdem genannt:

Im Durchschnitt überleben die meisten Patienten, bei denen das Mantelzell-Lymphom diagnostiziert wurde, die ersten drei bis fünf Jahre nach der Feststellung der Erkrankung.

Neue Studien zeigen, dass besonders eine Antikörperbehandlung Aussichten auf ein längeres Überleben bietet.

 

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Bessere Chancen auf ein längeres Überleben bieten neue Behandlungs-methoden, beispielsweise die Antikörpertherapie.
 
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