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Mantelzell-Lymphom > Behandlung > Erstbehandlung
  Erstbehandlung des Mantelzell-Lymphoms
 
 
Die Behandlung einer erstmals aufgetretenen Non-Hodgkin-Lymphoms oder einer anderen Krebserkrankung bezeichnen Mediziner als Primärtherapie. Um die individuell beste Behandlung beim Mantelzell-Lymphom zu finden, müssen folgende Fragen geklärt werden:
  • Welches Krankheitsstadium (nach Ann Arbor) liegt bei Ihnen vor?
  • Wie ist Ihr allgemeiner Gesundheitszustand (Allgemeinzustand), d. h. wie fit und belastbar sind Sie? Hier spielt auch Ihr Alter eine Rolle.

Strahlenbehandlung in den Stadien I und II

Das Mantelzell-Lymphom wird nur bei jedem zehnten Patient in den frühen Erkrankungsstadien (Stadien I und II) entdeckt. Da in diesen Stadien die erkrankten Lymphknotengebiete noch örtlich begrenzt sind, wird allgemein eine Strahlentherapie durchgeführt. Eine komplette Heilung ist dadurch möglich.

Zur Anwendung kommen je nach Belastbarkeit des Patienten die Bestrahlung ausschließlich des betroffenen Gebiets, also der Lymphknotenregion oder des befallenen Organs (Involved-Field) oder zusätzlich der angrenzenden Lymphknotenregion (Extended-Field).

Auch zur Linderung von Krankheitssymptomen in späteren Stadien kann die Strahlenbehandlung eingesetzt werden.

Chemo- und Antikörpertherapie

Eine Standardbehandlung für Patienten in den fortgeschrittenen Stadien III und IV nach Ann-Arbor gibt es bisher nicht. Unmittelbar nach der Diagnose wird im Allgemeinen mit einer Chemotherapie begonnen.

Mantelzell-Lymphome zeigen bisher gegenüber anderen Lymphomen bei herkömmlichen Chemotherapien eine geringere Empfindlichkeit und eine niedrigere Rate der Rückbildung. Zur Verbesserung der Therapiemöglichkeiten sollten sich möglichst alle Patienten, die an einem Mantelzell-Lymphom erkrankt sind, in Studien der Deutschen Studiengruppe für niedrigmaligne Lymphome (GLSG) behandeln lassen.

In Studien wurde die herkömmliche Chemotherapie auch zusammen mit dem monoklonalen Antikörper Rituximab eingesetzt.

Hochdosis-Chemotherapie

Die Hochdosis-Chemotherapie mit anschließender Übertragung eigener Stammzellen (autologe Stammzelltransplantation) hat sich in erster Linie für belastbare Patienten mit gutem Allgemeinzustand bewährt. Die Hochdosis-Chemotherapie wurde in Studien auch mit dem monoklonalen Antikörper Rituximab kombiniert.

 

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Auch bei älteren Patienten in einer Studie erfolgreich: Eine Hochdosis-Chemotherapie zusammen mit dem Antikörper Rituximab und einer autologen Stammzelltherapie.
 
Studienergebnisse
 
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