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Mantelzell-Lymphom > Grundlagen > Ursachen
  Ursachen des Mantelzell-Lymphoms
 
 
Eine Hauptursache des Mantelzell-Lymphoms ist gut untersucht: Es handelt sich um eine charakteristische Veränderung im Erbgut der B-Vorläuferzellen, die während einer nicht ganz korrekt ablaufenden Zellteilung entsteht.

Fehler bei der Vorbereitung zur Zellteilung

Für die Zellteilung müssen die Chromosomen zunächst verdoppelt werden. Beim Mantelzell-Lymphom tauschen die Chromosomen 11 und 14 hierbei fälschlicherweise ein Teilstück aus. Das heißt: Von Chromosom 11 wird ein Bruchstück an Chromosom 14 angehängt und von Chromosom 14 eines an Chromosom 11. Von Umlagerung oder Translokation sprechen Experten in diesem Zusammenhang.

Eine graphische Animation zu den molekularen Vorgängen bei der Verdoppelung der Chromosomen während der Zellteilung finden sie hier.

Durch diese Translokation ändert sich das Produktionsprogramm der betroffenen B-Zelle. Konkret produziert sie nun den Eiweißstoff Zyklin, der für eine besonders schnelle Vermehrung der Zellen sorgt. Diese krank machende Veränderung im Erbgut einzelner Zellen wird jedoch nicht von einer Generation auf die nächste übertragen. Ein Mantelzell-Lymphom wird also nicht vererbt.

Auch für das Mantelzell-Lymphom gilt im Übrigen, dass in Bezug auf auslösende Umweltfaktoren nicht viel bekannt ist: Ionisierende Strahlung, also radioaktive oder Röntgenstrahlen, und das organische Lösungsmittel Benzol können das Entstehen eines Mantelzell-Lymphoms begünstigen.

 

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