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  Operation zur Knochenstabilisierung
 
 
Ist ein Knochen durch die Erkrankung so weit abgebaut, dass ein Bruch droht oder ist ein solcher Bruch bereits eingetreten, so besteht neben einer Bestrahlung auch die Möglichkeit, den angegriffenen Knochen mittels einer Operation zu stabilisieren. Dafür kommen eine Osteosynthese oder der Einbau einer Endoprothese in Frage.

Osteosynthese

Unter einer Osteosynthese versteht man die operative Versorgung von Knochenbrüchen und anderen Knochenverletzungen mit verschiedenen Metallteilen. Die Bruchenden werden durch das Anbringen von Schrauben und Metallteilen in die richtige Position gebracht, in der sie heilen sollen. Wenn der Knochen vollständig verheilt ist, können die Metallteile wieder entfernt werden.

Droht ein Bruch eines Knochens, der durch das Lymphom angegriffenen ist, kann dieser mittels einer solchen Osteosynthese stabilisiert werden.

Endoprothese

Ist ein Knochen in der Nähe eines Gelenkes instabil oder liegt ein ausgedehnter Defekt vor, der mit einer Osteosynthese nicht behoben werden kann, besteht die Möglichkeit, eine Endoprothese, also einen Gelenkersatz mit einem Schaft, einzubringen, der im Körper verbleibt. Eine Endoprothese kann Schmerzen mindern und die Beweglichkeit und damit auch die Lebensqualität verbessern.

Bei drohenden oder bereits eingetretenen Brüchen entscheidet der Arzt, ob eine Bestrahlung, eine stabilisierende Operation oder beides angezeigt ist.

 

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