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Tamoxifen Ist das Gegenhormon des Östrogens. Es kann sich an Tumorzellen binden und damit ein Weiterwachsen des Tumors verhindern. Kommt v.a. zur Anwendung bei Brustkrebs, wenn der Tumor entsprechende Rezeptoren zum Anbinden hat.
Teilresektion Operative Entfernung von kranken Organteilen.
Teratom Komplizierter, häufig riesiger Mischtumor, der sowohl als gutartiger Prozess als auch als bösartiger Krebs auftreten kann. Tritt meist im Kindesalter auf.
Thorakoskopie Untersuchung des Brustraumes mit einem meist starren Endoskop, mit dem auch kleine Gewebeproben entnommen werden können.
Thorax Brustkorb, Brustraum.
Thrombose Entstehung eines Blutgerinnsels in einer oder mehreren Venen. Ursächlich können Rauchen, Einnahme von Verhütungsmitteln oder dickflüssiges Blut sein. Durch Verschleppung des Gerinnsels in andere Organe, wie z.B. die Lunge, kann es zu lebensbedrohlichen Komplikationen kommen. Man spricht dann von einer Embolie.
Thrombozyten Blutplättchen. Kleine Blutbestandteile, die eine frische Wunde innnerhalb weniger Minuten abdichten.
TNM-Klassifikation Stadieneinteilung eines Tumors. Siehe pTNM-Klassifikation.
Toxizität, toxisch Giftigkeit einer Substanz, zum Beispiel eines Zytostatikums.
Tracheostoma Künstliche Öffnung der Luftröhre nach außen. Kann notwendig sein nach Entfernung des Kehlkopfes wegen Krebs.
Transplantation Bezieht sich im allgemeinen auf die Verpflanzung eines Organs von einem Spender auf einen Empfänger, dessen eigenes Organ krank ist (z.B. Niere, Knochenmark).
Transurethral Weg durch die Harnröhre in die Blase.
Tumor Geschwulst durch Wucherung von Zellen, die der normalen Wachstumskontrolle entzogen sind. Tumoren können gutartig oder bösartig sein.
Tumorimpfung Gehört zu den immuntherapeutischen Verfahren. Bei der Operation eines Tumors werden Tumorzellen entnommen und inaktiviert. Anschließend wird aus den Zellen eine Lösung hergestellt, die 1-2 mal monatlich gespritzt wird. Der Körper soll so die Tumorzellen als fremd erkennen und selbst bekämpfen.
Tumormarker Körpereigene Stoffe, die bei Tumorerkrankungen in erhöhten Konzentrationen ins Blut gelangen. Sie werden vor allem zur Verlaufskontrolle von bekannten Krebserkrankungen verwendet. Ein Anstieg der Tumormarker-Konzentration im Blut kann ein Zeichen für Tumorwachstum sein.

 
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