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Sarkom Bösartige Krebsgeschwulst, die von Binde- und Stützgewebe ausgeht wie z.B. das Osteosarkom (Knochenkrebs) oder das Rhabdomyosarkom (Muskelkrebs). Sarkome sprechen im allgemeinen schlecht auf Chemotherapie an.
Schmerzambulanz Spezielle Einrichtung in einer Klinik, in der sich Patienten mit chronischen oder schwer zu behandelnden Schmerzen vorstellen können. Wird im allgemeinen von Narkoseärzten geleitet.
Schnellschnitt Während einer Operation entnommenes Gewebe wird vom Pathologen sofort auf Tumorzellen hin untersucht und die Operation je nach Ergebnis weitergeführt.
Screening Reihenuntersuchung einer Bevölkerungsgruppe zur Entdeckung von Erkrankungen mit einfachen, nicht belastenden Methoden.
Seminom Häufigster bösartiger Hodentumor, der meist bei jüngeren Männern auftritt.
Sentinel lymph node Sogenannter „Wächter-Lymphknoten“. Bezeichnet den ersten Lymphknoten der Tumorregion, in den der Lymphabfluß erfolgt. Er wird operativ entfernt und auf Krebszellen untersucht. Bei Befall müssen alle anderen Lymphknoten dieser Region ebenfalls entfernt werden.
Sigma S-förmig gewundener Dickdarmabschnitt im linken Unterbauch.
Sonographie Ultraschalluntersuchung. Bildgebendes Verfahren, bei dem mit Schallwellen unhörbar hoher Frequenz innere Organe auf einem Bildschirm sichtbar gemacht werden können. Es tritt keine Strahlenbelastung auf.
Spontanremission Heilung ohne entsprechende medizinische Maßnahmen.
Spinaliom Stachelzellkrebs. Hautkrebs, der schnell wächst und frühzeitig Metastasen setzt.
Splenektomie Operative Entfernung der Milz.
Sputum Auswurf. Anhaltender oder blutiger Auswurf kann ein Hinweis auf Lungenkrebs sein.
Staging Stadienbestimmung einer Krebserkrankung: Bestimmung der Größe des Ersttumors und seiner Ausbreitung innerhalb des befallenen Organs sowie des Befalls von Lymphknoten und anderer Organe. Die Einteilung der Tumorstadien ist standardisiert; bei den meisten Tumorarten wird das TNM-System verwendet. Das Staging dient der Auswahl der am besten geeigneten Behandlung.
Stenosen Engstellen in Hohlorganen oder Gefäßen, die beispielsweise durch einen Tumor entstehen können
Sternalpunktion Entnahme von Knochenmark aus dem Brustbein mit einer Punktionsnadel. Das Mark wird auf Krebszellen oder andere Auffälligkeiten hin untersucht.
Stoma Künstlicher Darmausgang in der Bauchhaut. Siehe auch Anus praeter.
Strahlenkater Unspezifische Symptome, die nach einer Bestrahlung auftreten können wie Übelkeit, Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit.
Strahlentherapie Verwendung von ionisierenden Strahlen in der Krebstherapie. Durch die Bestrahlung von Krebszellen gehen diese zugrunde. Nicht alle Krebsarten sprechen auf diese Behandlung an.
Studie Wissenschaftliche Erprobung zum Beispiel eines Arzneimittels oder eines Behandlungsverfahrens.
Superfiziell Oberflächlich.
Symptom Vom Betroffenen wahrgenommenes Krankheitszeichen.
Syndrom Krankheitsbild mit einem charakteristischen Muster verschiedener Krankheitszeichen und Befunde.
Systemische Therapie Therapie, die den ganzen Körper erfaßt. In der Krebstherapie die medikamentöse Behandlung mit Zytostatika oder Hormonpräparaten.
Szintigraphie Bildgebendes Verfahren, mit dem sowohl Funktion von Organen (z.B. Schilddrüse) als auch Lokalisation von Prozessen (z.B. Entzündungsherd in Knochen) mit Hilfe von radioaktiv markierten Stoffen sichtbar gemacht werden können.

 
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