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Die Knochenmarkspunktion ist eine wichtige Methode zur Gewinnung von Untersuchungsmaterial, das anschließend unter dem Mikroskop oder mit anderen Methoden weiter untersucht wird. Im Knochenmark entstehen alle Blutzellen einschließlich der B- und T-Zellen, die bei Non-Hodgkin-Lymphomen zur Krebszelle entartet sein können. Nur die Untersuchung von Knochenmark gibt sicheren Aufschluss darüber, ob und wenn ja welches Non-Hodgkin-Lymphom vorliegt.

Knochenmarkspunktion

Ablauf einer Knochenmarkspunktion

Am Beckenkamm wird zunächst eine etwa 2-Euro-Stück große Fläche örtlich betäubt. Anschließend führt der Arzt unter sterilen Bedingungen eine Injektionsnadel ins Knochenmark ein und entnimmt wenige Milliliter Blut aus dem Knochen. Mit einer anderen Nadel entfernt er dann ein etwa zehn Millimeter langes Knochenstückchen von zwei Millimeter Durchmesser. Dieser Zylinder wird als "Stanze" bezeichnet und nun weiter untersucht.

Die Knochenmarkspunktion dauert etwa eine Viertelstunde. Nach der Entnahme ruht der Patient für eine halbe Stunde und presst die Entnahmestelle gegebenenfalls auf einen kleinen Sandsack, um die Bildung eines Blutergusses zu vermeiden. Während der folgenden 36 bis 48 Stunden sind Vollbäder nicht erlaubt. Manche Patienten bezeichnen die Punktion als schmerzhaft, die meisten beurteilen sie als gut verträglich.

 

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