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Chronisch-lymphatische Leukämie > Behandlung > Erstbehandlung
  Erstbehandlung der Chronisch-lymphatischen Leukämie
 
 
Die Behandlung einer erstmals aufgetretenen Non-Hodgkin-Lymphom- oder einer anderen Krebserkrankung bezeichnen Mediziner als Primärtherapie. Bezogen auf die Chronisch-lymphatische Leukämie müssen vor der Festlegung der Behandlung folgende Fragen geklärt sein:
  • In welchem genauen Krankheitsstadium (nach Binet) befinden Sie sich?
  • Haben Sie Beschwerden?
  • Wie ist Ihr allgemeiner Gesundheitszustand (Allgemeinzustand), d. h. wie belastbar sind Sie?

Erst einmal abwarten ...

Etwa 85 Prozent aller Patienten benötigt nach der Diagnose keine sofortige Behandlung, da noch keine Beschwerden aufgetreten sind.

Unterstützende Therapie

In der Therapie der Chronisch-lymphatischen Leukämie haben unterstützende, so genannte supportive Maßnahmen einen hohen Stellenwert. Nicht die direkte Bekämpfung der Erkrankung steht im Vordergrund, sondern die Vorbeugung und Behandlung von Komplikationen.

Durch einen Mangel an roten Blutkörperchen kann es zu Erschöpfung und Müdigkeit kommen, denn der Körper wird nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Blutungen sind die Folge, wenn es nicht mehr genug Blutplättchen für die Blutgerinnung gibt. Und fehlen funktionsfähige weiße Blutkörperchen, die Zellen der Infektabwehr, kommt es immer wieder zu Infekten.

Manche Zellen lassen sich ersetzen, andere nicht:

  • Erschöpfungszustände bessern sich durch die Transfusion von roten Blutkörperchen.
  • Die erhöhte Blutungsneigung, also eine Blutgerinnungsstörung, wird durch die Transfusion von Blutplättchen bekämpft.
  • Gegen Infektionen helfen hochwirksame Antibiotika vorbeugend oder als Behandlung.

Die Entscheidung für oder gegen ein konkretes Behandlungsverfahren trifft immer der behandelnde Arzt zusammen mit seinem Patienten.

 

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