Die Chronisch-lymphatische Leukämie bereitet in den ersten Jahren meist keinerlei Beschwerden. Eine Behandlung wird erst dann notwendig, wenn die Betroffenen über stark vergrößerte Lymphknoten oder über Beschwerden wie Abgeschlagenheit, häufige oder verlängerte Blutungen und eine Neigung zu Infektionen klagen oder Krankheitssymptome wie z. B. Nachtschweiß, Fieber, Gewichtsverlust zeigen.
Nur bei etwa 15 Prozent der Patienten ist eine Behandlung unmittelbar nach der Diagnose erforderlich. Wann Sie eine Behandlung brauchen, hängt von Ihren Beschwerden ab.
Wenn Ihre Beschwerden eine Behandlung notwendig machen, gibt es mehrere Möglichkeiten.
Detaillierte Informationen zur Chemotherapie finden Sie unter www.onkologie2013.de. Die Hochdosischemotherapie wird eher in Ausnahmefällen und vorzugsweise bei jüngeren Patienten durchgeführt.
Auch eine Immunbehandlung mit Antikörpern ist möglich. Hier wird häufig Alemtuzumab, seltener Rituximab eingesetzt. Bei der Behandlung der Chronisch-lymphatischen Leukämie zielt man in jüngster Zeit immer mehr auf eine Heilung ab, hier setzt man Hoffnungen in die Antikörper-Behandlung.
Weitere Informationen: www.onkologie2013.de.
Meist ist eine unterstützende Behandlung zur Bekämpfung von Infektionsanfälligkeit, Blutarmut und Blutungsneigung notwendig. Ein Mangel an roten Blutkörperchen und Blutplättchen kann mit Bluttransfusionen ausgeglichen werden. Bei Infekten helfen Antibiotika.
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