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Chronisch-lymphatische Leukämie > Diagnose > Einteilung
  Stadieneinteilung
 
 
Für eine optimale Behandlung und die Prognose ist die Bestimmung des Krankheitsstadiums notwendig. Für die Chronisch-lymphatische Leukämie sind die Stadieneinteilungen nach Binet und Rai entwickelt worden.

Zur Einteilung ist wichtig, wie viele Lymphknotengebiete befallen sind und wie stark die normale Bildung von Blutzellen beeinträchtigt ist, besonders wichtig ist die Zahl der Blutplättchen (Thrombozyten), die für die Gerinnung benötigt werden. Ebenfalls bedeutsam ist die Funktionsfähigkeit der roten Blutkörperchen, die den Körper mit Sauerstoff versorgen müssen. Um ihre Aufgabe erfüllen zu können, brauchen die roten Blutkörperchen den Blutfarbstoff Hämoglobin. Je weniger Hämoglobin vorhanden ist, desto mehr Anzeichen einer Sauerstoff-Unterversorgung treten auf, z. B. Müdigkeit und Anfälligkeit für Infekte.

Im deutschen Sprachraum hat sich die Einteilung nach Binet durchgesetzt, in anderen Ländern gilt die Stadieneinteilung in die Stadien 0 bis IV nach Rai.

Stadien der chronisch-lymphatischen Leukämie

Stadium Beschreibung
A  Niedriges Risiko Weniger als drei befallene Lymphknotengebiete, Hämoglobin mindestens 10 Gramm pro Deziliter (g/dl) und Blutplättchen mindestens 100.000 pro Mikroliter (µl)
B  Mittleres Risiko Drei oder mehr befallene Lymphknotengebiete, Hämoglobin mindestens 10 g/dl und Blutplättchen mindestens 100.000 pro µl
C  Hohes Risiko Hämoglobin niedriger als 10 g/dl oder Blutplättchen unter 100.000 pro µl, unabhängig von der Anzahl der befallenen Lymphknotengebiete

Erläuterung:

Hämoglobin: Farbstoff der roten Blutkörperchen und ein Maß dafür, ob der Körper mit genügend Sauerstoff versorgt wird
Blutplättchen: Sind für die Gerinnung wichtig und werden auch Thrombozyten genannt.

 

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